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Tagesgeld: Super beliebt – immer niedriger verzinst

Hat der Deutsche Aktienindex DAX auch 30 Prozent im abgelaufenen Jahr zugelegt – die Deutschen haben am liebsten in Tages- und Festgeld investiert, wie eine aktuelle Umfrage des Bankenverbands zeigt.  Doch bei den beliebten Produkten ist immer weniger zu holen, die Inflation frisst den Zinsertrag auf. Wir zeigen, wo es noch vergleichsweise spannende Tagesgeld-Angebote zu holen gibt.

0,83 Prozent auf Tagesgeld, das ist aktuell der magere Marktdurchschnitt des biallo-Index bei Tagesgeld, der seit Monaten auf Sinkflug ist. 2,0 Prozent Zinsen sind derzeit das höchste der Gefühle, und das fast  nur bei EU-Einlagensicherung von maximal 100 000 Euro pro Kunde und Bank. So bei den beiden im Ranking derzeit führenden niederländischen Institute: Die Rabodirect, 2012 Newcomer am Markt, der aber schon deutliche Zinsschritte nach unten machen musste, hält noch die Zwei vor dem Komma, ebenso die NIBC. Dahinter folgt die ebenfalls niederländische Moneyyou mit 1,90 Prozent.

Interessant für sicherheitsbewusste Kunden ist aktuell das Angebot der 1822 direkt, die zum Sparkassenverbund gehört und daher eine Vollabsicherung der Einlagen bietet. Hier bekommen zumindest Neukunden derzeit 1,85 Prozent – der Zinssatz wird sogar bis 1. Juni garantiert. Auch die übrigen Häuser unter den Topangeboten richten sich derzeit vor allem an Neukunden.

Besagter Umfrage des Bankenverbands zufolge stehen die Deutschen übrigens weiterhin unverdrossen auf Tages- und Festgeld – und das trotz des Börsenaufschwungs anno 2012 und der Mini-Zinsen. Wenn sie einen höheren Betrag zur Verfügung hätten, würden die Deutschen neben Tages- und Festgeld gerne noch stärker in Immobilien, Gold und andere Edelmetalle investieren, heißt es dort. Trotz des allgemein niedrigen Zinsniveaus können sich derzeit nur neun Prozent der befragten Anleger vorstellen, bei künftigen Geldanlagen mit etwas mehr Risiko auch mehr Rendite zu erzielen.

 Das sind – von den sich weiter verbesserten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen mal abgesehen  – gute Voraussetzungen für einen weiteren Börsenaufschwung hierzulande. Denn viele Privatanleger sind in Aktien und Aktienfonds noch immer unterinvestiert und werden irgendwann auf den bereits fahrenden Zug aufspringen. Hoffentlich, bevor er das nächste Mal entgleist.

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