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Tagesgeld: Intensiver Wettbewerb – gute Konditionen

Angesichts der Finanzmarktstürme, die sich über Euroland zusammenbrauen, lieber mal Geld zwischenparken? Keine üble Idee, zumal sich die Konditionen für Tagesgeld zuletzt deutlich verbessert haben. Denn neue Konkurrenz belebt das Geschäft. Die Messlatte für Top-Angebote liegt derzeit bei mindestens 2,5 Prozent. Die braucht man eigentlich auch, um nach Inflation und Abgeltungsteuer wenigstens ein bisschen übrig zu haben.

Seit dem 1. Juli ist moneyone, die Direktbankentochter der niederländischen Großbank ABN Amro, am deutschen Markt aktiv. Wie so häufig geht auch dieser Neuanbieter insbesondere mit einem hoch verzinsten Tagesgeld, aber auch mit Festgeld, in den Wettbewerb um die zinsbewussten deutschen Kunden. Moneyone offeriert aktuell einen Zins von 2,5 Prozent bei vierteljährlicher Zinsgutschrift – und landet damit derzeit unter den Top-Anbieter beim Tagesgeld am deutschen Markt. Allerdings sind Einlagen bei moneyone nur gemäß der EU-Einlagensicherung in Höhe von 100 000 Euro gesichert; zuständig ist die niederländische Einlagensicherung. Mehr Geld sollte man also sicherheitshalber dort nicht anlegen.

Zinsjäger anlocken will nun auch die Commerzbank. Die teilverstaatlichte Bank lockt seit neuestem mit 2,3 Prozent Tagesgeldzins (vorher 0,5 Prozent) bis zu einer Einlagenhöhe von 20 000 Euro neue Kunden. Auch Bestandskunden bekommen diesen Zinssatz für neu bei der Bank angelegtes Geld. Der Zinssatz ist für sechs Monate garantiert. Damit toppt sie deutlich das Angebot ihrer eigenen Direktbankentochter comdirect. Die Konkurrenz speziell aus dem Sparkassenlager ist allerdings sauer und wittert Wettbewerbsverzerrung, da die Commerbank schließlich noch staatlich gestützt werde.

Und seit wenigen Tagen verschärft auch die Nürnberger Direktbank Cortal Consors den Wettbewerb um Tagesgeldkunden – 2,6 Prozent gibt es für Neukunden auf Einlagen bis 50 000 Euro – garantiert auf zwölf Monate und bei quartalsweiser Gutschreibung. Da nimmt sich der schon lange im Vorhinein angekündigte Schritt der ING-Diba, den Zins zum 15. Juli von derzeit 1,5 auf 1,75 Prozent zu erhöhen, sehr bescheiden aus. Im Tagesgeldvergleich des Finanzportals biallo.de landet das Institut derzeit unter den Top-20-Anbietern; nur Neukunden bekommen mit 2,2 Prozent einiges mehr.

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