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Profi-Investoren stocken ihre Goldbestände auf

Der Goldpreis steigt – und die Bestände der Gold-ETF liegen nur knapp unter ihrem Rekordniveau von Ende 2012. Da vor allem institutionelle Investoren auf ETF setzen, zeigt sich anhand der Statistiken, dass diese in den vergangenen Monaten ihre Gold-Bestände deutlich ausgebaut haben.

Laut den Daten des World Gold Council kauften Investoren allein im August Gold-ETF im Wert von 6 Milliarden Dollar (umgerechnet 122 Tonnen Gold). Mit einem weltweiten Gesamtbestand von 2733 Tonnen in Gold-ETF liegt das Volumen derzeit nur noch zwei Prozent unter dem Rekordniveau von Ende 2012. Der Rekordbestand von Gold-ETF lag Ende 2012 bei 2791 Tonnen. Im Vergleich dazu: Ende 2017 waren es 2368 Tonnen.

Die Gründe für die Zukäufe bei Gold-ETF sind vielfältig. Das World Gold Council erklärt die erhöhte Nachfrage der Investoren mit den niedrigeren Zinsen, die zu einer leichten Inversion der Zinskurve der 2- und 10-jährigen US-Staatsanleihen geführt hat. Liegen die Renditen von Staatsanleihen mit kurzen Laufzeiten über den Renditen längerlaufender Papiere, ist dies ein Signal für eine drohende Rezession. Zudem belastet neben den schwachen Konjunkturaussichten auch der Handelskrieg. Und in unsicheren Zeiten steigt traditionelle die Goldnachfrage.

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