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Apple Pay jetzt auch bei den Sparkassen

Es lag schon länger in der Luft, einige Sparkassen warben bei ihren Kunden schon offensiv damit, dass man sich schon mal „jetzt starklar machen“ sollte für Apple Pay. Seit heute ist es nun offiziell, die Sparkassen starten den Dienst, mit dem sie lange gefremdelt hatten. Das mobile Bezahlen mit dem Smartphone gewinnt damit nochmals deutlich an Bedeutung im Markt.

Deutschlands größte Direktbank ING hatte im Oktober Apple Pay gestartet, bei den Sparkassen fand sich schon seit einer Weile Hinweise auf der jeweiligen Website,  wie hier auf der Seite der Sparkasse Niederbayern-Mitte, auf der auch heute noch der Heinweis auf den baldigen Start von Apple Pay zu sehen ist:

371 der 379 Sparkassen in Deutschland sollen nach Auskunft des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands (#DSGV)  ab heute und somit von Beginn an bei Apple Pay dabei sein. Die Kunden der Volksbanken und Raiffeisenbanken müssen sich allerdings noch bis 2020 gedulden, der Marktstart wurde verschoben.

Das mit dem Startklar Machen ist für die Sparkassen-Kunden aber ein wichtiger Hinweis, denn ein paar Voraussetzungen müssen gegeben sein, um mit „Ba-Bing“ bezahlen zu können. Man benötigt Zugang zum Online-Banking und die aktivierte pushTAN-App. Wichtig auch: Apple Pay funktioniert nur mit der Kreditkarte, zumindest vorerst. Girocard-Zahlungen bereiten die Sparkassen laut DSGV für 2020 vor.  „Damit haben wir unser Ziel, allen Kunden mobiles Bezahlen zu ermöglichen, erreicht“, sagte Helmut Schleweis, Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands.

Noch vor kurzem hatte es wegen Apple Pay ordentlich Ärger gegeben. 
Denn nicht ohne gehörige Lobby-Anstrengungen der deutschen Banken hatten die Bundestagsabgeordneten auf mehr Wettbewerb bei Zahlungsdiensten wie
zum Beispiel dem Mobilen Bezahlen gedrängt und setzen einen entsprechenden Passus
im Gesetz zur Umsetzung der europäischen Geldwäscherichtlinie auf den
letzten Drücker durch. Demnach sollten Verbraucher mit iPhones in der
Tasche demnächst nicht nur Apple Pay, sondern auch andere mobile
Bezahlverfahren verwenden dürfen, die die in den Smartphones eingebaute
NFC-Schnittstelle nutzen. Gegen die Öffnung der NFC-Schnittstelle hatte sich Apple standhaft gewehrt.

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