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Niedrige Volatilität verdirbt den Spaß

Die Aktienmärkte haussieren seit Monaten, doch die Lust der Trader auf Zertifikate und Hebelpapiere ist gebremst. Ein Grund dafür ist sicherlich die niedrige Volatilität, also die erwartete Schwankungsbreite. Mit 16,6 Prozent liegt sie deutlich unter den langjährigen Durchschnitt.

Zwar hat der VDAX-New bis zum Jahrestief von 12,6 Prozentpunkten noch ein wenig Luft nach unten, aber nicht mehr besonders viel. Die historische 90-Tage-Volatilität, die im Regelfall geringer als die erwartete Schwankungsbreite ist, liegt aktuell bei rund elf Prozent.

Unter den Einzelwerten weisen lediglich Commerzbank, K+S sowie ThyssenKrupp noch erwartete Schwankungsbreiten von mehr als 30 Prozentpunkten auf. Am unteren Ende rangieren Linde, Münchener Rück und Fresenius Medical Care mit erwarteten Schwankungsbreiten von 17 bis 18 Prozentpunkten.

Strategische Investoren haben es an der Stelle schwer, mit Discount- oder Bonuszertifikaten noch ansehnliche Renditen zu erwirtschaften. Da die Preise von diesen strukturierten Produkten fallen, wenn die Volatilitäten steigen, ist die Gefahr für Anleger groß. Daher dürften die Absatzzahlen am Derivatemarkt weiter flau bleiben.

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