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Gold haben nur wenige

Eine neue Umfrage liefert aufschlussreiche Ergebnisse über die Goldinvestments der Deutschen. Kurz zusammengefasst lässt sich sagen: Die Deutschen interessieren sich zwar für Gold, aber wirklich investieren wollen offensichtlich wenige. Egal ob man mit Volkswirten, Fondsmanagern, Analysten oder Derivateexperten spricht – immer wieder kommt man auf das Thema Gold. Kaum ein Profi hat sich in den vergangenen Jahren nicht mit Münzen oder Barren eingedeckt. Bei den Privatanlegern scheint das aber kaum der Fall zu sein.

Laut der neuesten Umfrage der Fachpublikation „Der Zertifikateberater“ unter Bankberatern interessieren sich zwar der Großteil der Investoren für Goldanlagen. Auf die Frage „Wie viele Ihrer Kunden haben bereits in Gold investiert?“ antworten aber nur 5,5 Prozent mit viele beziehungsweise sehr viele. Bei gut einem Drittel der Berater sind es einige und von den verbleibenden 60 Prozent nur wenige oder kaum jemand.

Anleger bevorzugen gemäß der Umfrage meist Goldmünzen und –barren. Bankberater präferieren Gold-ETCs , also börsengehandelte Exchange Traded Commodities. Dahinter verbergen sich Anleihen, die einen Auslieferungsanspruch auf Gold verbriefen.

Auf rund zwei bis drei Prozent schätzt Markus Blaschzok, Chefanalyst beim Münchner Goldhändler pro aurum, den Anteil der Deutschen, die in Gold als Kapitalanlage investiert. Aus dieser Sicht hat der Goldpreis noch viel Potenzial. Steigen wird der Preis des edlen Metalls aber nur, wenn die Unsicherheit über die Stabilität unseres Weltfinanzsystems wächst.

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