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Die Alternative zu Aktien

Die kräftigen Turbulenzen an den Aktienmärkten in den vergangenen Tagen sorgen für große Verunsicherung bei den Anlegern. Doch die Mutigen werden reichlich belohnt. Anleger, die jetzt in den Aktienmarkt einsteigen wollen, sollten ihr Augenmerk nicht ausschließlich auf Aktien richten, sondern auch Alternativen wie Discountzertifikate prüfen. Die Papiere profitieren von der deutlich erhöhten Volatilität an den Märkten. Zwar sind die erwarteten Schwankungsbreiten mit der Kursberuhigung zu Wochenbeginn wieder etwas abgeflaut, doch nach wie vor liegen sie weit über den Werten der Vorwochen und sorgen für attraktive Renditechancen bei Discountzertifikaten.

Selbst für den Aktienmarkt vorsichtig gestimmte Anleger lohnt ein Blick, denn die Papiere profitieren auch in einer Seitwärtsbewegung. Dazu ein paar Beispiele: Rund zehn Prozent jährliche Rendite bringt ein DAX-Discount mit einer Laufzeit von einem Jahr und einer Obergrenze (Cap) von 5500 Punkten. Dagegen muss bei einem Investment in DAX-ETFs der Gesamtmarkt um zehn Prozent zulegen um auf dieses Ergebnis zu kommen. Beim Discount hat der Anleger durch den Cap der unter dem aktuellen Indexstand liegt einen Risikopuffer nach unten. Solange der DAX am Ende über 5500 Punkte schließt, kassiert der Anleger die volle Rendite. Erst bei niedrigeren Kursen erleidet er Verlust – das wäre aber auch beim DAX so. Der Haken: Die Gewinne nach oben sind begrenzt. Mehr als die maximale Rendite ist nicht drin.

Viel höhere Erträge stellen Discountzertifikate in Aussicht, wenn die Kursbegrenzungsmarken (Cap) höher liegen oder als Basiswerte Einzelaktien gewählt werden. Die Aktie mit der höchsten impliziten Volatilität – der Indikator für hohe Renditen – ist derzeit Infineon. Wer sich als Alternative zur Aktie ein Infineon-Discount mit einem Cap von beispielsweise 4,80 Euro oder 4,90 Euro und sechs Monaten Laufzeit ins Depot legt, kann Renditen von 28 bis 30 Prozent per annum einstreichen. Das Risiko ist hier aber weitaus höher als beim DAX! Hohe Volatilitäten und damit hohe Gewinnchancen bieten aber auch Basiswerte wie Commerzbank oder Deutsche Bank. Bei zehn Prozent Risikopuffer sind hier noch Renditen von 18 bis 20 Prozent jährlich drin.

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