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Das ist das sichere Aus für die Bundesliga …

… zumindest so wie wir sie kennen. Falls der Vorschlag der Linken-Chefin Katja Kipping umgesetzt wird, alle Gehälter über 40 000 Euro monatlich mit 100 Prozent zu besteuern. Schauen wir und doch einmal an, was das für die Fußball-Bundesliga bedeuten würde. Dann wäre plötzlich keiner mehr da von unseren Stars. Ob wir Fans das überleben würden?

Kein Ribery mehr und kein Gomez, kein Hummels und kein Götze, ja nicht einmal der letzte Ersatzspieler von Hannover oder Freiburg wäre dann zu halten. Denn die beziehen allesamt Gehälter, die weit über denen liegen, die Frau Kipping mit Enteignung bedroht. Nach einer Aufstellung des US-Fernsehsenders ESPN, bei uns verbreitet vom SID, verdient beim FC Bayern München jeder Spieler im Durchschnitt vier Millionen Euro – also fast zehn Mal so viel wie die Obergrenze der Linken-Chefin. Und bei Schalke 04 sind es immerhin noch 2,4 Millionen, bei Werder Bremen 1,9 Millionen und sogar bei den sparsamen Schwaben vom VFB Stuttgart noch 1,8 Millionen – genau so viel wie beim Deutschen Meister und Pokalsieger BVB. Die Zahlen enthalten dabei noch nicht einmal die Siegprämien.

Nicht auszudenken, welchen Exodus die Bundesliga mit absoluter Sicherheit erleben würde, wenn es nach Katja Kipping geht. Für schlappe 40 000 Euro Gehalt im Monat schnürt doch kein gestandener Fußballprofi seine Schuhe, die wären alle schneller im Ausland, als wir Fußballfans gucken können. Dann reicht es höchstens noch für die Spieler der zweiten Mannschaften, die sonst in der dritten und vierten Liga ihre Knochen hinhalten. Die könnten für 40 000 noch zum Spielen überredet werden. Aber was das für ein Niveauverlust wäre.

 Diese Gedanken mitten im schwarz-rot-goldenen EM-Freudentaumel denken zu müssen, das schmerzt schon sehr. Aber vielleicht können wir Fans gemeinsam Frau Kipping dazu überreden, bei Fußballern eine Ausnahme zu machen. Und die 100-Prozent-Steuer nur bei den bekanntlich unfähigen Firmenmanagern einführen.

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