Array ( )

Unser Blog zu Geldanlage, Börse und ETF

Home » Unser Blog zu Geldanlage, Börse und ETF » Banken & Broker » Corona-Krise bringt Schub für kontaktloses Bezahlen

Corona-Krise bringt Schub für kontaktloses Bezahlen

Dass die Corona-Krise die Digitalisierung beschleunigt, ist inzwischen klar geworden. Das zeigt sich auch beim Bezahlen an der Ladenkasse. Seit wenigen Tagen nun können Kunden ohne Eingabe einer PIN mit ihrer Girocard Beträge bis 50 Euro bezahlen. Vorher hatte das Limit für kontaktloses Bezahlen bei der Hälfte gelegen.

50 Euro ohne PIN-Eingabe

In Corona-Zeiten keine Lust, beim Einkaufen Bargeld in die Hand zu nehmen oder die PIN auf dem vermeintlich virenverseuchten PIN-Pad einzutippen? Kein Problem mehr! Seit kurzen können Sie Zahlungen bis 50 Euro mit ihrer Girocard zahlen, ohne die Karte aus der Hand zu geben; bis dato hatte der Wert bei 25 Euro gelegen.. Sie müssen sie auf Anforderung der Kassenkraft nur kurz ans Bezahlterminal halten, den Piepton abwarten, und schon haben Sie bezahlt. Mit Kreditkarten von Mastercard und Visa gilt die 50-Euro-Marke schon etwas länger.

Die Kreditwirtschaft will mit diesem Schritt „das berührungslose Bezahlen als hygienische Bezahlmethode in der aktuellen Situation unterstützen“, heißt es.

Aber es gibt Grenzen: Zu eigenen Sicherheit und wegen gesetzlicher Vorgaben müssen Karteninhaber weiterhin spätestens nach fünf Transaktionen oder nach einer bezahlten Gesamtsumme von maximal 150 Euro mit ihrer Girocard wieder ihre PIN eingeben. Derweil bleiben die Hände sauber.

Kontaktloses Bezahlen liegt im Trend

Kontaktloses Bezahlen ist auch mit dem Smartphone möglich über Google Pay oder Apple Pay. Letzteres haben seit gestern nun auch die deutschen Volks- und Raiffeisenbanken in ihr Angebot aufgenommen. Nutzer der Bezahl-App Payback Pay erhalten beim mobilen Bezahlen über die App noch bei Einkäufen bis Ende Mai 2020 doppelte Bonuspunkte gut geschrieben.

Kein Wunder, dass Beratungsunternehmen wie Oliver Wyman konstatieren, dass sich die Art und Weise wie Konsumenten bezahlen, durch COVID-19 bereits stark verändert hat. In den kommenden fünf Jahren werde der Anteil der Bezahlungen mit kontaktlosen Methoden und mobile Wallet Lösungen weiter zunehmen. Ein Trend, der ohnehin schon existierte, aber sich durch Corona noch beschleunigen dürfte.

Vorsicht vor ungewünschten Gebühren

Aufgepasst: Kunden, deren Banken Gebühren für Buchungsposten verlangen, sollten auf der Hut sein: Denn ihre Bank knöpft ihnen je nach Kontomodell womöglich Gebühren für Kartenzahlungen ab.

Foto: Apple Pay

Weitere Beiträge
0 Kommentare

Kommentieren

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Hinweis zum Datenschutz

Themen

Archiv

Autoren

Blog abonnieren

Unsere Bücher

Alle Bücher

Unser Team