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Gold war das Hauptthema auf der Invest

Die Anlegermesse Invest in Stuttgart war dieses Jahr
außergewöhnlich – in vielerlei Hinsicht: weniger Besucher als im Vorjahr, eine
kleinere Halle, nur zwei statt drei Tage und weniger Aussteller. Dennoch gab und gibt es viel Informationen und
spannende Diskussionen zu aktuellen Themen wie Gold, Aktienmarktentwicklung
oder Trading. Einiges davon findet sich auch im Netz. 

Wer den Weg nach Stuttgart nicht geschafft hat oder sich
einen Eindruck verschaffen will, findet hier auf Youtube mehr. Laut Auskunft der Messe werden in den kommenden Tagen weitere Videos
eingestellt.

Ein überaus interessantes Gespräch ist bereits live: Das Interview
von Andreas Franik mit Robert Halver, dem Kapitalmarktexperten der Baaderbank. Halver
setzt auf Sachkapital wie Aktien und hat eine eigene Theorie zum jüngsten
Absturz des Goldpreises: Die Notenbanken hätten ein Interesse an schwachen
Kursen bei Gold und Silber, weil diese keine Parallelwährung haben wollten, so
seine Meinung.

Gold war zweifellos das Hauptthema auf der Invest – auch
wenn in diesem Jahr der Themenpark Rohstoffe nicht mehr präsent war. Da dort
vor allem kleine Explorer und viele Pennystocks ausgestellt hatten, deren
Zukunft ungewiss ist, finde ich das auch keinen Verlust. Ohnehin würde ich mir
für jede Messe und jeden Börsentag wünschen, dass bei der Auswahl der
Aussteller vorher die Seriosität der Aussteller genau geprüft wird. Das erhöht nicht
nur die Qualität einer Veranstaltung, sondern schafft auch Vertrauen bei den
Besuchern. Neben Gold gab es zudem viele Vorträge zu den Aktienmärkten und zu
Tradingstrategien sowie mehrere Live-Tradingevents.

2013 zählte die um einen Tag gekürzte Invest rund 12.000 Besucher (im Vorjahr 14.000) und 130 Aussteller, 40 weniger
als 2012. Allerdings fehlten dieses Jahr einige große Adressen wie
zum Beispiel Deutsche Bank oder Deutsche Börse. Und von den großen Onlinebrokern waren nur dab Bank, Cortal
Consors und Flatex vertreten, während comdirect und ING DiBa fehlten. Bei der
ING stellte jedoch die Schwester ING Markets aus. Auch die großen
Fondsgesellschaften sind seit Jahren spärlich vertreten.

Der Grund liegt auf der Hand: Die Finanzbranche muss sparen.
Aussteller berichten, die Invest koste sie etwa das Zehnfache eines Börsentags.
Bei letzteren sind die Stände kleiner und die Standmiete ist weitaus niedriger.

Die regionalen Börsentage werden immer mehr eine Alternative zur Leitmesse
Invest, wie jüngst der Münchner Börsentag gezeigt hat. Dieser war professionell organisiert,  glänzte mit seriösen Adressen und
einer Vielzahl hochkarätiger Redner. Im Vergleich zur Invest war der
Börsentag in München mit 82 Ausstellern und rund 3000 Besuchern für einen Tag aber
deutlich kleiner als die zweitätige Veranstaltung in Stuttgart. Da man sich aber als Besucher ohnehin nicht alle Vorträge anhören kann, sind Börsentage eine Alternative für all jene, die weiter entfernt von Stuttgart leben.

Termine:
19.10.2013 Börsentag Berlin
02.11.2013 Börsentag Hamburg

14. – 16.11.2013 World of Trading / Frankfurt
04. – 05.04.2014 Invest Stuttgart

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